Im Gespräch im Geist
Wir nutzen die im Bistum bereits vertraute Methode und richten sie auf Rückblick und Bewertung aus: aufmerksam hören, wahrnehmen, was nachklingt, und gemeinsam unterscheiden.
Die Methode kennenlernenUmsetzung der Weltsynode
Wir halten gemeinsam inne: Was ist seit 2024 in unserem Bistum gewachsen? Wo erleben wir Synodalität bereits – und wo braucht es den nächsten Schritt?
Die Weltsynode 2024 hat mit dem Abschlussdokument nicht geendet. Sie hat eine neue Phase eröffnet: Jetzt geht es darum, Synodalität im Alltag der Kirche zu leben und aufmerksam wahrzunehmen, was sich dadurch verändert.
Die Ortskirchen weltweit halten deshalb inne und schauen gemeinsam zurück: Was ist seit 2024 gewachsen? Wo sind neue Wege entstanden? Wo hakt es noch? Diese Rückschau beginnt in den einzelnen Diözesen und führt über die nationale und kontinentale Ebene bis zu einer Versammlung der Weltkirche in Rom.
Für das Bistum Regensburg ist der 5. Juni 2027 der Tag dieser gemeinsamen Rückschau. Dann kommen wir zur Diözesanen Evaluierungsversammlung zusammen.
Lukas 10,17Die Zweiundsiebzig kehrten zurück und erzählten Jesus, was sie auf ihrem Weg erlebt hatten.
Dieses Bild gibt der Versammlung ihren Ton: Sie soll kein Verwaltungsakt sein. Wir erzählen einander, was der Geist bei uns gewirkt hat – mit allem, was gelungen ist, und auch mit dem, was schwierig war.
Unsere Versammlung ist der erste Baustein eines weltweiten Weges. Was wir in Regensburg miteinander besprechen, wird weitergetragen und fließt tatsächlich bis nach Rom.
Erste Jahreshälfte 2027
Jede Diözese weltweit hält ihre eigene Evaluierungsversammlung ab. Im Bistum Regensburg geschieht das am 5. Juni 2027.
Zweite Jahreshälfte 2027
Die Bischofskonferenzen bringen die Erfahrungen ihrer Diözesen zusammen. In Deutschland übernimmt diese Aufgabe die Deutsche Bischofskonferenz.
Erstes Halbjahr 2028
Die Ergebnisse der Länder werden auf kontinentaler Ebene miteinander betrachtet und weitergeführt.
Oktober 2028
Die Erfahrungen aus aller Welt laufen in einer gemeinsamen Versammlung im Vatikan zusammen.
Geplant ist eine ein- bis zweitägige Klausur. Sie ist bewusst geistlich und zurückgenommen gestaltet – mit Gebet, Stille und gemeinsamem Hören. So entsteht Raum für eine ehrliche Rückschau, die tiefer geht als eine klassische Sitzung.
Wir nutzen die im Bistum bereits vertraute Methode und richten sie auf Rückblick und Bewertung aus: aufmerksam hören, wahrnehmen, was nachklingt, und gemeinsam unterscheiden.
Die Methode kennenlernenGrundlage ist ein narrativer Bericht. Das Synodenteam erarbeitet ihn gemeinsam mit den Räten und weiteren Gruppen im Bistum. Er erzählt von Fortschritten ebenso wie von Schwierigkeiten seit 2024.
Aus der Versammlung entsteht ein kurzer „Brief an die Ortskirchen“. Er ist wie ein Brief zwischen Gemeinden, die einander erzählen, was sie erlebt haben: persönlich, konzentriert und für den echten Austausch bestimmt.
Fest dabei sind der Bischof, das komplette Synodenteam sowie Vertreterinnen und Vertreter des Priesterrats, des Diözesanpastoralrats und des Diözesankomitees.
Wer außerdem am Tisch sitzen wird, entscheiden wir in den kommenden Monaten. Dabei ist uns wichtig, dass möglichst viele unterschiedliche Stimmen aus dem Bistum zu Wort kommen: junge Menschen ebenso wie Menschen am Rand unserer Gemeinden, Ordensleute ebenso wie Menschen, die der Kirche eher fernstehen.
Stand der Planung
Termin und Grundidee der Versammlung stehen fest. Wer teilnimmt, wie der Tag konkret aussieht und wo wir zusammenkommen, erarbeiten wir derzeit im Synodenteam. Diese Seite wächst mit – schaut gerne wieder vorbei.
Erfahrungen teilen
Wer Erfahrungen aus der eigenen Pfarrei, Gruppe oder Gemeinschaft einbringen möchte, kann sich schon jetzt beim Synodenteam melden.